CDU Kreistagsfraktion bietet Alternativen für das Leben im Alter an

Die geplante Seniorenresidenz der Investorengruppe Specht war Anlass sich vor Ort in Riede ein Bild vom Ausmaß der Anlage zu machen.
CDU Ratsmitglieder aus Riede, der Samtgemeinde und dem Kreistag stellen Ideen vor, wie der Wunsch zu „Zuhause alt werden“ zu können, unterstützt werden kann. Ralph Landwehr spricht von vielen Angeboten am Markt, die besser vernetzt werden müssen. Eine Pflegeberatung ist zurzeit in der Kreisverwaltung in Verden angesiedelt. Hier stellt sich die Frage, ob diese Beratungen mit Hausbesuchen besser ortsnah organisiert werden können. Seniorenbegleiter, die Lust haben als Gesellschafter und Unterstützer, oder hauswirtschaftlich tätig zu werden, sollten in den Ortschaften Ansprechpartner vorfinden, die diese Bedarfe besser im Blick haben. Für Karin Bergmann steht außer Zweifel, dass wir in der Samtgemeinde Thedinghausen ein Angebot an Tagespflegeplätzen benötigen. Hier geht der Wunsch an die Kreistagsfraktion zu prüfen, ob der Landkreis diese Aufgabe in der kreiseigenen Pflegeeinrichtung übernehmen wird. Alternativ käme eine kommunale Lösung mit dem Wissen aus der kommunalen Sozialstation in Frage. Günter Lühning aus der Gemeinde Kirchlinteln stellte bauliche Alternativen in den Dörfern vor. Auf alten leer gefallenen Grundstücken im Kernort können sowohl ebenerdige Seniorenwohnungen entstehen, sowie vorhandene Gebäude für Tagespflegeeinrichtung genutzt werden. Die Umsetzung dazu erfordert einen Blick von oben auf einen größeren Radius als die 4000 qm Fläche im Rieder Ortskern.

Der CDU Verband in der Samtgemeinde bietet am 24. Oktober 2018 einen Informationsabend zum „Thema Leben und Pflege im Alter“ in Riede an.



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