CDU: Moderne Mitmachpartei vs. Volkspartei der Zukunft

Mitglieder der Jungen Union mit den Gastrednern Axel Miesner (1. v.l.) und Ulf Thiele (3. v.l.) sowie dem Kreisvorsitzenden Adrian Mohr (2. v.r.)

Bericht vom Kreisparteitag  in Oyten / Auswertung der Mitgliederbefragung

(SL.) Gestern Abend trafen auf dem Parteitag der CDU im Landkreis Verden zwei Konzepte aufeinander, die zwar unterschiedliche Titel tragen, sich aber in vielen Punkten ähneln. Der CDU-Kreisverband und die CDU Niedersachsen haben zu Beginn des Jahres ihre Mitglieder befragt, wie sie die Arbeit der CDU bewerten, was besser gemacht werden muss und welche Ideen von den Parteimitgliedern aktiv eingebracht werden möchten. Tenor der beiden Umfragen: der Informationsfluss muss verbessert, die Nachwuchsarbeit ausgebaut und der direkte Kontakt zu den Bürgern vor Ort weiter intensiviert werden.

Die Ergebnisse zur Fragebogenaktion auf Kreisebene stellten Lutz Bauche und Karl-Heinz Lichter vor, die sich über eine Rücklaufquote von 23 % freuen konnten. Bauche hob heraus, dass die CDU-Mitglieder mehr Informationen zur Kommunalpolitik haben wollen, deshalb „müssen wir aktiv nach Außen gehen“. Ähnlich sah es Mitgliederbeauftragter Karl-Heinz Lichter: „Viele sind zufrieden mit der CDU-Arbeit vor Ort, viele wünschen sich aber auch einen besseren Informationsfluss.“ Besonders wichtig ist den CDU-Mitgliedern auch, dass sie ihre Kandidaten für Landtags- oder Bundestagswahlen selbst wählen können.

CDU-Kreisvorsitzender Adrian Mohr blickte anschließend in seinem Bericht auf 2009 zurück. Rechtzeitig zu den Wahlen konnten die CDU-Verbände alle Internetseiten auf ein einheitliches System umstellen und pflegen ihre „Visitenkarten im Internet“ nun selbstständig. „Dass unsere Homepages nicht die Schlechtesten sind, hat die Junge Union gezeigt, die erst kürzlich auf Landesebene den Titel „Beste Homepage“ gewinnen konnte“, machte Mohr deutlich. 2009 war ein Wahlkampfjahr, deswegen soll 2010 nun genutzt werden, um das Ziel der Modernen Mitmachpartei voranzutreiben. „Wichtig ist auch, dass CDU-Mitglieder gegenüber Nichtmitgliedern einen Informationsvorsprung bekommen, sodass ein spürbarer Mehrwert entsteht“, erläuterte Mohr.



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